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Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung
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Beitrag Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung 
Bei dem Einsatz von unzulässigen Verfahren zur Suchmaschinenoptimierung sollte man sich im klaren darüber sein, dass Suchmaschinen bereits mit technischen Verfahren aufwarten um die meisten als Spam zu erkennen. Hinzu kommt, dass Möglichkeiten geboten werden, Webseiten zu verpetzen, bei denen unlautere Maßnahmen eingesetzt werden. Bei Google wird beispielsweise unter www.google.com/contact/spamreport.html die Möglichkeit dafür eingeräumt. Nachfolgend gebe ich ein paar Tips, wie man die technische Überprüfung austricksen kann und schildere, was man lieber bleieben lassen sollte. Vom verpetzt werden kann man sich jedoch nur schützen, wenn man alle als Spam klassifizierten Praktiken vermeidet. Als Spam sehen Suchmaschinen all diejenigen Maßnahmen, die einzig dem Zweck dienen, ein besseres Ranking zu erzielen und keinerlei Vorteile für den Besucher bieten.

Doorway Pages

Bei Doorwaypages erstellt man viele Seiten. Jede dieser Seiten ist für ein Schlüsselwort optimiert und leitet Besucher auf die eigentliche Seite weiter. Der Nutzen dieser Doorwaypages ist aus meiner Sicht fraglich. Kein Mensch wird auf eine Doorwaypage verlinken, so dass die Seite selber kaum gravierende Relevanz erhält. Möchte man trotzdem nicht darauf verzichten, sollte man darauf achten, dass die Weiterleitung mittels Java-Script erfolgt. Andernfalls besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass die Seiten als Spam erkannt werden.

Cloaking

Beim Cloaking nutzt man den Umstand aus, dass die Client-Kennung Teil des HTTP-Request-Header ist. So erkennt man beispielsweise den Webrobot von Google durch die Kennung GOOGLEBOT. Fragt ein Webrobot ein Dokument an, liefert man eine für ihn optimierte Version aus. Besuchern präsentiert man die normalen Seiten. Cloaking sollte man vermeiden, denn die meisten Suchmaschinen fragen zeitversetzt mit einer gefälschten Kennung nach. Weichen die dann erhaltenen Dokumente gravierend voneinander ab, wird die Seite aus dem Datenbestand gelöscht.

Versteckte Texte

Ein weiteres Verfahren ist das Verstecken von Texten so dass sie für die Suchmaschinen, nicht aber für Besucher sichtbar sind.

Oft werden dafür sogenannte Blindtexte eingesetzt, bei denen die Textfarbe und die Hintergrundfarbe identisch sind.

Die meisten Suchmaschinen vergleichen die im body-Tag gesetzte Hintergrundfarbe mit der Textfarbe. Sind die Farben identisch oder weichen nur geringfügig voneinander ab, wird die Seite als Spam gewertet. Auch extrem stark verkleinerter Text wird als Spam gewertet. Wobei das Größenverhältnis von Texten zueinander ausschlaggebend ist. Spam-Versuche dieser Art können zur Löschung aus dem Datenbestand führen.

Möchte man auf "Optimierungen" dieser Art nicht verzichten, bietet sich der Einsatz von CSS an. Wobei CSS ohnehin zur Trennung von Layout und Content eingesetzt werden sollte. Es empfiehlt sich sich ein externes CSS-File, das zusätzlich als nicht zu indexieren in robot.txt ausgezeichnet werden kann. Als beste Methode empfiehlt es sich lange Texte zu schreiben mit einer Schlüsselwort-Dichte von höchtens 10%. Dabei sollte man auf eine vernünftige Struktur achten. Also Überschrift <h1> </h1>, Absatz <p> </p>. Die so erstellten Texte positioniert man mittels CSS ausserhalb des sichtbaren Bereichs.
Beispiel:
<div id="descriptionBox">...</div>
Im CSS-File setzt man die Box außerhalb des sichtbaren Bereichs.
Code:

#description
{
position: absolute;
width: 200px;
height: 200px;
left: -260px;
top: -260px;
}


Ein solches Vorgehen wird aktuell von Suchmaschinen nicht als Spam erkannt. Man läuft aber immernoch Gefahr, von einem Konkurrenten angeschwärzt zu werden.

Keyword Stuffing

Beim Keyword Stuffing versucht man losgelöst vom Context Schlüsselwörter aneinander zu reihen. Sowohl im title-Tag als auch in den Meta-Tags, dem body und den Alt-Beschreibungen werden wenige, wichtige Schlüsselwörter aufgeführt. Dabei ist es das Ziel, einen hohen Term-Frequency-Wert zu erreichen.

Eine Methode, bei der man die Alt-Beschreibung mißbraucht ist beispielsweise das Einfügen von unzähligen ein Pixel Bildern. Wobei jedes Bild eine Beschreibung mit den wenigen Suchbegriffen erhält, für die ein hoher Term-Frequency-Wert erreicht werden soll.

In den meisten Fällen wird Keyword Stuffing von den Suchmaschinen als Spam erkannt. Ob Texte einen Sinn ergeben, kann durch das Verhältnis von Substantiven zu nicht Substantiven bestimmt werden. Auch die Wiederholung von einzelnen Schlüsselwörtern im title oder den Meta-Tags ist leicht zu identifizieren.

Ausreichend lange und semantische Texte sind die Grundvoraussetzung für ein gutes Ranking. Dabei sollte die Keyword-Dichte im body 15% nicht übersteigen. Keyword-Stuffing sollte man sich verkneifen.

Suchmaschinenoptimierung - Google, für die eigene Seite

Eine Suchmaschinenoptimierung des eigenen Auftritts beginnt mit der Festlegung und Analyse der eigenen Schlüsselwörter. Also Begriffe, unter denen man von potentiellen Besuchern gefunden werden will. Dabei sollte man beachten, dass die Schlüsselwörter oder auch keywords zum Inhalt der zu findenden Seite passen. Genauso wichtig ist jedoch, dass diese Begriffe oft als Suchbegriffe eingegeben werden. Exotische Schlüsselwörter bringen einen nicht weiter, auch wenn man bei diesen Begriffen an erster Stelle bei Google stehen würde. Zur Festlegung der keywords kann man auf Softwaretools zurückgreifen, wie beispielsweise das Firefox-Plugin CustomizeGoogle. Wenn man grosses vor hat, kann man sich an den meist gesuchten Schlüsselwörtern orientieren. So listet http://www.wordtracker.com/topkeywords.html die meist gesuchten Wörter auf. Man kann sich auch die 500 meist gesuchten Begriffe zusenden lassen.

Hat man seine Schlüsselwörter erst einmal gefunden, sollte man sie bei Google eingeben und sich die ersten Suchergebnisse ansehen. So erhält man einen Überblick über die Konkurrenz, die es zu schlagen gilt. Hier sollte man sich ansehen, ob es sich um top level Domains handelt und welchen Pagerank die Seiten aufweisen. Spätestens jetzt kann man eine Einschätzung darüber wagen, ob die derzeitigen Seiten "zu schlagen" sind.

Der wohl einfachste Weg, mit seiner Seite ebenfalls unter die ersten zehn Ergebnisse bei Google zu kommen, führt über eine genaue Analyse der Seite, die derzeit auf der ersten Position steht. Dafür bedient man sich am besten einiger Tools, wie beispielsweise "keywordDensity" und Spider/Crawler Simulatoren. Die so gefundenen Informationen sollte man dann in die eigenen Seiten einbringen. Damit ist es jedoch nicht getan, schließlich möchte man besser sein. Dafür sollte man die allgemeinen Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung umsetzen. So sollte man auf eine vernünftige Struktur des Inhalts achten. Steht die Überschrift (die Schlüsselwörter!) in einem h1-Tag? Ist die Seite auch sonst gut strukturiert. Weisen die ersten Bildbeschreibungen die Schlüsselwörter auf? Stehen die Schlüsselwörter im Title? Wird auf verschachtelte Tabellen und für den Crawler nicht lesbare Inhalte verzichtet?

Ein weiteres sehr wichtiges Kriterium ist der Inhalt. Die meisten Suchmaschinen lieben Inhalte und das möglichst aktuell. Sie sollten also darauf achten, dass Sie viel schreiben oder auch schreiben lassen. Möglichst täglich, denn offensichtlich belohnt Google Seiten, die ständig aktualisier werden, mit einem besseren Ranking. Übertreiben Sie dabei nicht den Einsatz der Schlüsselwörter. Richten Sie sich dabei am besten an die bei der Konkurrenz gefundene Häufigkeit und achten Sie darauf, dass das Schlüsselwort nochmals im letzten Absatz auftaucht.

Suchen Sie sich am besten einen Domain-Namen für Ihre Seite, in dem Ihr ausgesuchtes Schlüsselwort vorkommt. Als nächstes sollten Sie darauf achten, dass Ihre Überschrift und der Inhalt an erster Stelle stehen. Es ist ein extrem oft zu sehender Fehler, dass die Navigation der Seite an erster Stelle steht. Das führt dazu, dass Google all diese Links verfolgt, bevor die Inhalte überhaupt wahrgenommen werden.

Im letzten Schritt müssen Sie Ihre Seite bekannt machen und den Pagerank erhöhen. Dafür müssen Sie andere Seiten dazu bringen, einen Link auf Ihre Präsenz zu setzen. Der Ankertext sollte dabei die festgelegten Schlüsselwörter enthalten. Je höher der Pagerank der verweisenden Seite ist, desto besser. Im Prinzip kann man sich Links von PR6 oder PR7 - Seiten erkaufen. Langwieriger aber sicher beständiger ist ein Linktausch und die Eintragung in soviele Webkataloge und Webverzeichnisse, wie nur möglich.

Um geeignete Verlinkungen zu erhalten, kann man sich wieder der Konkurrenz bedienen. Geben Sie dafür bei Google "link:url" ein. Wobei url der jeweiligen Adresse des Konkurrenten entspricht. Auf diese Weise bekommt man alle bei Google registrierten Verlinkungen auf die eingegebene Seite angezeigt. Im letzten Schritt kann man die so gefundenen Seiten dazu bringen, auf die eigenen Seiten zu verlinken. Voraussetzung ist dabei wieder content, content, content. Alle Suchmaschinenoptimierung hilft nichts, wenn die zu Grunde liegende Seite keine interessanten Inhalte bietet.

Kai Hagemeister

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