Mit Alexa Traffic Ranking steht hierfür ein nützliches Tool zur Verfügung. Man gibt einfach den gewünschten Domainnamen ein und schaut sich die Traffic Details an.
Alexa führt eine Traffic-Rangliste für alle dort indexierten Websites. Die meistbesuchte Website hat den Traffic-Rank 1, die zweitbeste 2, usw. Je niedriger der Rang, desto mehr Traffic hat also eine Domain - nach Meinung von Alexa, wohlgemerkt! Und genau deshalb sind diese Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen und nur als eine grobe Abschätzung zu betrachten.
Das Problem ist dabei, dass Alexa genau so wenig Einsicht in die Server-Logifiles hat wie jeder andere. Die Daten stammen von
Alexa-Toolbar und stellen nur eine statistische Stichprobe dar - mit allen daraus folgenden Konsequenzen.
Die Statistik repräsentiert die Surfgewohnheiten der Nutzer von Alexa Toolbar, die nicht notwendigerweise mit den Gewohnheiten der
Allgemeinheit übereinstimmen. Bei bestimmten Berufsgruppen (z.B. Webmastern) dürfte Alexa Toolbar häufiger installiert sein als
bei durchschnittlichen Besuchern. Dementsprechend werden durch diese Gruppen üblicherweise besuchte Websites besser repräsentiert.
Da die Toolbar nur für einige Browser zur Verfügung steht, kommen die Gewohnheiten dessen Anwender stärker zur Geltung als die der Anwender von anderen Browsern. So könnte man sich z.B. vorstellen, dass Websites, die sich mit Computertechnologie beschäftigen, bei Alexa schlechter abschneiden, weil Besucher solcher Websites überdurchschnittlich häufig alternative Browser wie etwa Opera oder Konquerer benutzen. Inwiefern das eine Auswirkung auf die Statistik hat, ist unbekannt, weswegen keine Korrelation der Ergebnisse durchgeführt werden kann.
Die Verbreitung von Alexa Toolbar - und damit die Zuverlässigkeit der Statistik - könnte sich stark je nach Land, Sprache oder Kulturkreis unterscheiden. Aus diesem Grund sind Websites, die sich an verschiedene sprachliche, kulturelle oder geografisch geordnete Gruppen richten, nur bedingt miteinander vergleichbar.
Alexa Toolbar wird bei HTTPS deaktiviert. Websites, die HTTPS benutzen sind deshalb in der Statistik unterrepräsentiert.
All dem bleibt noch hinzuzufügen, dass die Zuverlässigkeit der Statistik stets abnimmt, je geringer der Traffic einer Website wird. Alexa selbst betrachtet die Statistik für Websites, die abseits der Top 100.000 liegen, als unzuverlässig. Die Stichprobe ist bei wenig besuchten Websites einfach zu klein, um daraus Rückschlüsse auf die Surfgewohnheiten der Allgemeinheit ziehen zu können.

