Ausgelöst durch Googles PR-Verfahren, gibt es einen regelrechten Run auf Webkataloge, um auf diese Weise Backlinks für die eigene Seite zu erhalten und so den eigenen Pagerank zu erhöhen.
Warum ist das so?
Dafür muss man sich erst einmal damit vertraut machen, was ein Webkatalog ist.
Ein Webkatalog ist meist eine redaktionell bewertete, nach Themen sortierte Sammlungen von Onlinequellen. Meist gliedert er sich in mehrere Rubriken oder Kategorien, unter denen Besucher einen Link auf die eigene Präsenz abgeben kann.
Die Vorteile des Eintragenden liegen dabei auf der Hand. Die eingetragene Seite kann einen höheren Pagerank erreichen, meist einen unter dem des verlinkenden Webkatalogs und wird somit bei Suchergebnissen in Suchmaschinen höher angezeigt. Hinzu kommt, dass Webkataloge für mehr und vor allem inhaltsspezifische Besucher sorgen. Es wird nicht mehr einzig die eingetragene Seite gefunden, sondern auch die Einträge in den Webkatalogen, die auf die Seite verweisen.
Aus meiner Erfahrung sollte man aufgrund der Vorteile nicht kopflos versuchen, sich in jeden Katalog einzutragen.
Wichtig bei der Auswahl der Webkataloge ist, dass der Webkatalog Suchmaschinenoptimiert ist, wie beispielsweise 1-cat.de
Auch sollte man darauf achten, dass der Anbieter des Webkatalogs kein Attribut "Rel=nofollow" einbaut, was dazu führen kann, dass der Verweis komplett ignoriert wird.
Bei der Auswahl sollte man durchaus auch oder gerade kleine Webkataloge den großen vorziehen. Der PR einer Seite wird an die verlinkten Seiten aufgeteilt. Ein großer Webkatalog mit PR 6, der auf seiner Seite auf hunderte andere Seiten verweist ist sicher weniger wertvoll, als ein kleiner Webkatalog mit PR 4 oder 5, der dementsprechend weniger Verweise zu anderen Seiten aufweist.
Leider sind die Betreiber oft recht wählerisch mit den Seiten, die sie aufnehmen. Um gute Aussichten zu haben, in den gewünschten Katalogen aufgenommen zu werden, sollte man einige Grundregeln befolgen.
- Die anzumeldende Seite sollte keine Doorwaypage sein und content aufweisen!
- Die Kategorien sollten richtig gewählt werden
- Die Beschreibung der eigenen Seite sollte ohne Superlativen und Ausrufezeichen erfolgen
- Tricks, wie den Titel mit 1A oder ähnlichen Zeichen zu beginnen, um so alphabetisch ganz vorne zu stehen, sollte man sich verkneifen.
Kai Hagemeister

